Endlich wieder fremd

Ich hatte in Donaueschingen in einem Flüchtlingsheim übernachtet. Das war eine  abwechslungsreiche Erfahrung im Vergleich zu meinen bisherigen Schlafplätzen.
In Ulm bin ich, ziemlich spät am Abend, von zwei Typen, die mein bepacktes Rad interressant fanden, angesprochen worden.Kenne ich ja aus Nantes, da kam ich mir ein wenig vor wie ein  Star, so oft wie ich angesprochen wurde, egal. Ich bin mit den Typen ein Bier trinken gegangen. Nach einer Weile hatte ich zwei Angebote zum Schlafen. Das ist ja eigentlich mehr als gut. Bis sie mir nach einer halben Stunde doch zu prollig waren und ich mich an Ende aus der Situation gerettet habe, indem ich vorgab bei einer Freundin übernachten zu können. Danke Petra für deinen Telefonanruf 😉 Ich bin dann gegen 1 Uhr Nachts aus Ulm raus gefahren ohne zu wissen, wo ich schlafen werde.Nach einer knappen Stunde Fahrt durch die Dunkelheit bin ich am Ende an einem Badesee gelandet.Hach, wie schön friedlich das am Morgen war! So nach und nach sind Badegäste gekommen und ich bin nach meiner Frühstückszeremonie und einer Runde Schwimmen weitergefahren. 

In Passau hatte ich auch ein tolles Erlebnis während meiner Schlafplatzsuche. Es war spät als ich aus der Stadt loswollte. Weil es an der bevorstehenden Strecke wahrscheinlich wenig ruhige Möglichkeiten für einen Platz geben würde, war ich etwas ängstlich keinen passenden zu finden. Ich ziehe manchmal meine Naviapp bei der Suche zu Rate und lasse mir Fußballplätze anzeigen, die machen sich ganz gut. Das habe ich auch an diesem Abend gemacht. Ich fahre zu dem vermeintlichen Fußballplatz, der sich auf dem Gelände einer Klinik befindet… nicht wirklich campingtauglich. Möglichst unauffällig geht’s vorbei an Patienten die noch draußen sitzen, sich unterhalten und Zigaretten rauchen. Der Platz ist ein Tennisplatz… für mein Zelt brauche ich aber lockeren Boden… sch…also zurück. Die Patienten sprechen mich an, wir unterhalten uns. Und ich erzähle von meinem „Problem“, das führt zu einem Kollektivbrainstorming und am Ende ist mein Zeltplatz dreißig Meter vom Tennisplatz entfernt, versteckt im hinteren Teil des Gartens, an einem kleinen Ententeich.Mit zwei Ziegen als Nachbarn. Besser geht’s nur in der Bretagne 🙂

Ich fahre heute-nach drei Tagen- aus Hegyshalom, dem Ort meines Opas, wo er bis mitte Zwanzig gelebt hat, bis er vertrieben wurde, weg. Es ist interessant seinen Spuren zu folgen.Ich habe mit mehreren alten Ungarn-Deutschen gesprochen unter anderem einem Mann.Er hat mich durch das Dorf geführt und mir viel von früher erzählt. Er hat ein sehr umfangreiches Buch, in dem- soweit vorhanden Geburtsdaten und Todestag- von vielen der Vertriebenen stehen.Es ist ein Wahnsinn was sich für tragische Schicksale allein in dem Ort abgespielt haben…

“Interessant“ ist auch, dass vor einem Jahr täglich ca 3000 Flüchtlinge durch Hegyshalom gelaufen sind. Wegen den Vorkommnisse damals sind viele der Einwohner nicht gut auf Flüchtlinge zu sprechen. Ich habe die Nachwirkungen zu spüren bekommen.Zweimal wurde ich bei meiner Frage nach Wasser nicht gerade freundlich weggeschickt. 
Und mir ist beim Umkopieren meiner Fotos von der Kamera mein Handy abgestürzt.Dabei sind ein paar gelöscht worden..grrr zum Glück sind nicht so viele verloren. 

Verspätetes Sonnenwendfeuer (zwei Monate) -Niederallteich, Nähe Deggendorf 

Ein Mann aus dem Dorf kümmert sich um das Treibholz, das sich zwischen einem Bootsanleger und Ufer ansammelt, holt es aus der Donau und stellt es auf. Wenn genug da ist und die Donau gerade kein Hochwasser hat und das Holz feucht werden hat lassen, wird gezündelt.

Passau

Kunst am Bau-Passau

Abendstimmung im Wald- Irgendwo an der Donau 70 km vor Linz

Morgenstimmung

Wien

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In Tours wär die Tour fast zu Ende gewesen…

Ich bin ich gestern in Basel angekommen.Ich wollte mir heute die Feuerwehr Station von Zaha Hadid anschauen und bin am Ende im Vitra Haus gelandet, dass gleich nebenan ist.Dort gibt es kostenloses W-Lan, da es geregnet hat habe ich erst mal den Blog aktualisiert. Die Leute die durchs Haus laufen, machen alle einen ziemlich kühlen, distanzierten Eindruck. Aber gut angezogen sind alle. Eigentlich hat die Putzfrau den freundlichsten Eindruck auf mich gemacht. 

Ist alles schon eine keine Ewigkeit her, das ist in den letzten Wochen unter anderem passiert.

In der Nähe von Vannes am Golf de Morbihan habe ich drei Tage bei Leuten in einem Haus.Ich habe einen Freund von Mel und Yoann wegen einem Schlafplatz angesprochen.Mit dem ich in einer Bar gelandet bin.Dort habe ich Mel und Yoann kennengelernt. Wir sind nach der Kneipe/Bar mit ein paar Leuten noch zu Ihnen und es gab ein “bisschen“ mehr zu Trinken, für mich auf jeden Fall zu viel… Dann Samstagmorgen raus und mit Mel und Jean Pierre, den ich wegen dem dem Schlafplatz angesprochen hatte,in einer kleinen Jolle segeln. Wegen der Gezeiten gibt es im Golf de Morbihan die zweitstärkste Strömung in Europa. Und am Sonntag nochmal segeln.Diesmal mit Mel, Yoann und Guilain in einem großen Boot im Atlantik. Guilain ist der Produzent von Deep Forest. Das Lied war in den Neunzigern oft auf MTV zu sehen. Er hat für seinen Song in den Neunzigern eine Grammy Nominierung bekommen. Er hat Krabben mitgebracht, ich habe sie nochmal probiert diesmal  hat es mir  geschmeckt, vielleicht lag es an der Petersilie. Krabben zu schälen erinnert ein wenig an Eier pellen.

In Nantes habe ich die Machine de l´île besucht. Dort gibt es kunstvoll gestaltete überdimensionierte Lebewesen zu sehen, und zwei Karusselle. Seit kurzem eine knapp zwanzig Meter große bewegliche Spinne, die von 25 Personen bedient wird; einen zwölf Meter großen Elefanten.

In Angers habe ich bei Michel übernachtet.Er ist vor dreißig Jahren mit dem Fahrrad von Angers nach Hongkong und anschließend weiter nach Australien gefahren.

In Tours ist mir beim Einkaufen mein Portemonnaie aus der  Hosentasche gefallen.Zwei Jugendliche, die hinter mir standen, haben es eingesteckt… Nur weil ich einem Punk Geld geben wollte, der vor dem laden gebettelt hat, habe ich den Verlust gleich gemerkt. Ich habe meine Taschen durchsucht, nichts. Bin zurück in den Laden, der Securitymann hat auf der Videoaufzeichnung nachgesehen…Bingo. Ich habe den Bildschirm abgefilmt und bin damit zur Polizei.Die konnte mir auch nicht wirklich weiter helfen. Im Anschluss habe ich erfolglos ein paar Papierkörbe in der Nähe vom Supermarkt abgesucht und mich dann vor irgendeinen Laden gesetzt und Chips gegessen. Und wer läuft nach knapp 15 Minuten vorbei und in einen Handyshop…..Die beiden Jungs. Ich habe einen Passanten den Vorfall beschrieben und ihn um Hilfe gebeten. Nach einem Wortwechsel mit den Jungs habe ich zuerst meine Kreditkarte und nach einer Fahrt durch Tours die restlichen Karten aus meinem Portemonnaie wieder. Ich frage mich warum die Jungs ausgerechnet dorthin zurück gekommen sind, wo ich saß…

Was mir an Unterschieden zwischen Frankreich und Deutschland aufgefallen ist, ist dass die Kinder deutlich länger auf der Straße sind. Vor drei Tagen hatte ich mir in einem Dorf neben einer Schule einen Schlafplatz ausgesucht. Dort haben mehrere Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 so eine Mischung aus Fangen und Verstecken gespielt.Das war gegen neun.Da ich, wenn ich wild campe -zumindest Abends- möglichst ungesehen sein möchte, habe ich um etwas Zeit vergehen zu lassen, an einer ruhigen Ecke erst mal was gegessen. Eine knappe Stunde später bin ich zu meinem potentiellen Schlafplatz zurück…Mist, die Jugendlichen sind immer noch am Rennen. Ich habe nochmal bis um halb zwölf gewartet und bin am Ende zu einem anderen Schlafplatz gefahren hmmpf.  Auch dreijährige habe ich in Begleitung ihrer Eltern häufiger gegen zwölf noch draußen gesehen. Ein weiterer Unterschied ist, dass nach dem Essen nochmal Käse gegessen wird.Seltsam, eigentlich bin ich nach dem Essen satt.

Die Loire entlang zu fahren war kurz gesagt, ziemlich eintönig. Es gibt landschaftlich dort nicht soviel Abwechslung.Das einzige was mich angesprochen hat waren teilweise die Städte und kleinen Orte, von denen es so schöne gibt. Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass es zwischen Angers und Orleans ca 70 Schlösser gibt. Ich habe mir keins davon angesehen, ich habe doch einen Termin in Istanbul. Naja vielleicht änder ich das Ziel noch, mal sehen was sich in der Türkei noch tut. In Blois war ich auf einem kostenlosen Konzert von einer armenischen Tanz und Musikgruppe. Mmh, Armenien klingt doch auch interessant.

Bis zum nächsten Mal.

Rot weiss und ein bisschen Schatten Uuhlalaa in einem Dorf am Golf de Morbihan. 

Beim Segeln

Mel und Yoann

Die Atlantik Segelcrew

Die Golfsegelcrew ohne Jean Marie

Mad Max lässt grüßen- Protest auf französisch

Kurz vor Nantes soll ein Flughafen neu gebaut werden. Seit ca einem Jahr stehen auf einer Strecke von ca fünf Kilometern mehrere Barrieren, improvisierte Häuser/ Baracken, ausgebrannte Auto-und Motorradwracks und andere Attraktionen. Die Polizei schreckt zurück vor dem starken Protest. Gibt’s so was eigentlich in Deutschland

In Angers Michel der Hongkongradler

Nochmehr Warmshowers Gastgeber Mari ne, Vincent und Pascale -Nähe Angers

Capoeira müsste man können (in Angers)

In Nantes

Leider ist der Mann der mich angesprochen und mir eine Übernachtung bei sich angeboten hat nicht mit auf dem Foto

Auch in Nantes

Machine de l’île

An der Loire

Um einen Eindruck zu bekommen was ich mit schöner Atmosphäre meine, lade ich ein Foto von Malestroit hoch, die Übersetzung davon heißt bestimmt malerisch 😉 

Wildcamper 

Nasser fährt seit achtzehn Jahren mit dem Fahrrad- hauptsächlich durch Frankreich-  rum.

Monika und Camile (ich hoffe ich schreibe den Namen richtig) auch zwei Wildcampprofis.Von den beiden kann ich, was Schlafplätze angeht noch einiges lernen

Graham schrubbt auch schon ordentlich Kilometer.Ist im Mai oder sogar noch früher in Schottland gestartet. Fährt mit einem Radanhänger und vier Taschen rum. Und ich dachte schon ich habe viel Gepäck…

Es tut weh…

Das Meer hat mich in den letzten drei Wochen ständig begleitet. Vor ein paar Tagen hatte ich mich etwas voreilig schon vom Atlantik verabschiedet, aber innerhalb der nächsten Woche lasse ich ihn dann hinter mir…Ich werde wehmütig bei dem Gedanken.

Urlaub auf dem Land…Ich bin seit drei Tagen bei Bruno und Michelle, die ich vor knapp drei Wochen auf ihrer Pferdewanderung getroffen hatte. Ich habe bei ihnen etwas Landleben genossen. Ein wenig gegärtnert, einen Pferdestall ausgemistet, den Mist dann auf ein Feld gefahren und Bruno geholfen das Gehege vom Hühnerstall wiederherzurichten. Bei ihnen habe ich eine Pause als Vegetarier eingelegt und eine selbstgemachte Butter mit Hühnerleber probiert, die so lecker geschmeckt hat, dass ich sie mehrmals täglich gegessen habe.Und ich habe den Hühnerbraten gegessen, das war in Ordnung und

Davor habe ich vier Tage auf der Presqu’île de Crozon verbracht.Die waren auch notwendig. Die Halbinsel ist trotz der geringen Größe sehr vielfältig und hat SEHR viele unglaublich schöne Flecken.Wenn jemand nicht weiß, wo er im Urlaub hinfahren soll, dann dorthin!  Es ist bisher der Höhepunkt meiner Tour! 

Uuuhu dramatischer geht kaum. Blick auf Pointe de Pen Hir

Ein paar hundert Meter weiter

Zwei  der Crozontage habe ich bei Joseph und Beatrice verbracht. Er hat mich wegen meines Rad angesprochen, das ihn an das seines Sohnes erinnert hat, obwohl zu dem Zeitpunkt keine Radtaschen befestigt waren. Der war auch bis vor einem Monat auf einer Radtour. Er wollte von Nicaragua nach Chile fahren, aber es wurde ihm samt der Ausrüstung in Bogota geraubt…

Das Wochendhaus der beiden ist an einer Bucht gelegen die ein unglaublich schönes -ich wiederhole mich, aber es geht nicht ohne das Superlativ- Panorama hat und als Bonus geht dort noch die Sonne unter.Ich habe dort den bisher beeindruckendsten Sonnenuntergang meines Lebens gesehen! 

Bei den Beiden wäre ich gerne länger geblieben;-) Joseph kocht sehr gut und hat die Gabe das Essen auch noch Gourmetmäßig anzurichten….

Und so sieht’s vor der Tür aus. DER SCHLAFPLATZ mit DEM SONNENUNTERGANG und DEM BLICK auf Pointe de Pen Hir


Das Fahrrad, Beatrice, Joseph und der Fotograf

Das gab es bei Bruno und Michelle, ein typisch französische Essen…Ein bisschen hatte ich auch probiert, aber ich mag den Geschmack der Krabben nicht.   

Und so sieht das auf dem Markt aus

Die Familie mit dem Gast

Auf dem Weg zu Michelle und Bruno bin ich zufälligerweise durch Locronan gefahren.Das Ort war vor ein paar Jahren das schönste Dorf Frankreichs. Es gibt ordentlich viele Touristen dort, hat aberaber dennoch eine schöne mittelalterliche Atmosphäre

Streetlife in Locronan

Blick auf die Bucht bei Camaret

Zweihundert Meter Luftlinie weiter an derselben Bucht. Blick auf eine ehemalige Jahrhunderte alte Burg, die von den Nazis besetzt wurde.Im Hintergrund ist Pointe St Mathieu zu sehen, wo ich vor zehn Tagen war.

Ich hatte von einem Tauchlehrer die Empfehlung bekommen,dass es dort schön sei zu schnorcheln. Schön aber auch gefährlich. Es liegt am Eingang der Bucht von Brest-wenn die so genannt wird-dort ist ein Engpass durch den die Gezeiten durch müssen wodurch starke Strömungen entstehen. Man darf nur nicht zu weit vom Ufer wegschwimmen bzw wenn die Ebbe oder Flut anfängt/aufhört, zu weit nördlich in Richtung der Engstelle kommen. Und das Betreten ist eigentlich auch verboten, worum sich- nicht nur ich- kaum einer kümmert. Laut meiner App ist es militärisches Sperrgebiet…immer dieser Kitzel

Apropos Sport ich war Kajak fahren.Ich wollte mir unbedingt die Grotten von Morgat anschauen.Die sollten so ein tolles Farbenspiel bieten…das war schon schön anzuschauen, aber so dolle dann auch wieder nicht.

Du Schlange

Sie lag verletzt am Straßengraben, ich habe sie erlöst.

Die Bucht bei Morgat.

Laut Guardian gehört der Strand zu der Liste der 50 schönsten Strände weltweit…Naja, mir gefällt die Bucht, an der Beatrice und Joseph ihr Haus haben um einiges mehr.

Aah wie Atlantik

Es klingt vielleicht seltsam, aber ich bin jetzt erst am Ausgangspunkt meiner Tour angekommen.Vor zwei Tagen habe ich den Atlantik erreicht. In der zweiten Bucht in die ich fahre sehe ich Surfer… Ich mache vor Freude fast einen Purzelbaum. Jaaah, nach zwanzig Jahren mal wieder surfen. Also lege ich in Le Conquet für Poser Tage einen Surfzwischenstopp ein. Am Donnerstag war ich sechs Stunden im Wasser. Die Zeit verging wie im Flug. Beim Surfen habe ich immer wieder eine Robe gesehen. Zuerst dachte ich es wäre ein Stück Treibgut, dann hatte ich an einen Hai gedacht und mich kurz gefragt, wo die leben. Dann war wieder die Treibgutvariante dran. TzTzz, was einem so durch den Kopf geht…diese Städter.

Vor ungefähr einer Woche habe ich Michelle und Bruno getroffen. Sie haben eine Rundtour mit Pferden gemacht.Als ich vorbeifuhr standen sie, festgemacht, beladen mit Outdoorgegenständen, vor einer Gaststätte. Das Bild hat mich an einen Westernfilm erinnert. Eigentlich wollte ich weiterfahren, aber es sah zu ungewöhnlich aus. Nach einer Pinkelpause bin ich umgedreht und habe Michelle und Bruno angesprochen, die inzwischen draußen waren und mit den Tieren weitertliefen. Die beiden sahen in Ihrer Lederkleidung irgendwie auch aus der Zeit gefallen aus.Nachdem wir  fünf Minuten miteinander gesprochen hatten, haben sie mich zu sich eingeladen. In einer knappen Woche bin ich bei ihnen.

Ich finde es interessant, wie sich meine Reise zufällig fügt. Zuerst fahre ich nach Paris statt nach Brest. Dann komme ich dort nicht weg und nehme als Notlösung raus aus der Stadt, die Verbindung nach Caen. Im Zug empfiehlt mir jemand die Nordküste der Bretagne. Und einer meiner Ws Gastgeber wiederum empfiehlt mir das Panorama in Saint Mathieu, das fünf Kilometer entfernt von hier, dem Campingplatz, ist. Und Land schließlich an einem Surferstrand. Es läuft anders als ich es mir vorgestellt hatte. Aber das es so toll wird, hatte ich dann doch nicht gedacht. Naja, das schreibe ich jetzt, wo es nicht regnet und ich mir keine Gedanken um den nächsten Schlafplatz brauche 😉 

Michelle, Bruno und der Radwanderer

Schööön

Coole Sau 😉

Der Surferstrand bei Le Conquet

Ploumanach (ist schon ne Woche alt das Foto)

Morlaix

Am Strand

Die sind normalerweise so groß wie ein Sandkorn. Weiß jemand wie die heißen? 

Surreale Landschaft bei Île de Brehat

Eine Bootsfahrt die ist lustig

Der Leuchtturm am Kap Saint Mathieu

Le Conquet

An einem Aussichtspunkt (das Bild ist auch schon eine Woche alt)

Franzosen denken vielleicht “Mmh Lecker“ 

Ah und jetzt ein Bier

Der Mann und sein Boot

Ich habe dem Mann auf dem Boot, während einer Essenspause, fast 45 Minuten zugesehen, wie er sein Boot für die Ebbe bereit gemacht hat damit es nicht umfällt. Er ist ca zehnmal runter und wieder rauf um eine Optimierung vorzunehmen.

Die andere Seite der Kaimauer

Das sind doch mal Krebse

Was für’n Wrack

​That’s Life

Ich habe vor ein paar Tagen am Kap Frehel direkt neben dem Leuchtturm übernachtet.Ich konnte nicht anders, der Platz war zu besonders und ich konnte kein Problem darin erkennen, wenn ich mein Zelt auf einem kleinen Stück Rasen neben einem Weg aufstelle.Nach einer ziemlich unruhigen Nacht, weil der Wind ordentlich am Zelt gezerrt hat, kam am Morgen was ich befürchtet hatte.Um Acht Uhr klopft es und jemand sagt Monsieur.Ich stecke meinem Kopf raus. Vor dem Zelt steht so eine Art Seemann:  Ein ziemlich dicker Mann, mit  blauem Marinepullover an, Schiebermütze mit Anker drauf auf’m Kopf und einem Rauschebart. Er probiert einen ziemlich aufgebrachten Eindruck zu machen, jedenfalls habe ich ihm seine Aufregung nicht abgenommen.Sagt etwas von „No Camping.“ Ich spiele den Ahnungslosen erzähle etwas von “J’arrive tard“ Er antwortet: “Gendarmerie“. Worauf ich erwidere „No Gendarmerie sil vous plait“ Und er wiederum im Gehen nur sagt „Oui“ Ich habe dann mein Zusammenpacken ziemlich beschleunigt.  Die Polizei kam am Ende doch nicht…
Von Sonntag auf Montag habe ich an einer Stelle übernachtet an der einige Wohnmobile standen. Ich hatte zu wenig Wasser für die Nacht und habe deswegen bei einem geklopft das mir sympatisch erschien. (Ich bin auf ein Sex Pistols Zitat „God save the Kuuign“ auf dem Aufbau angesprungen) Ich lag mit meiner Einschätzung richtig.Ich hatte mit dem Camper ein nettes Gespräch und er gab mir eine Flasche Wasser. Am nächsten Tag, hat er vor seiner Abfahrt, gegen 13 Uhr an dem es bis dahin eigentlich durchgehend regnete, an mein Zelt geklopft und angeboten, mir etwas zu Essen aus dem Supermarkt mitzubringen.Ich saß drinnen und habe mich riesig darüber gefreut.Mit meinen Essensvorräten sah es ziemlich Mau aus…und wegen dem Regen wollte ich auch nicht wirklich meinen Platz verlassen. Er kam kurze Zeit später zurück und hat mir ein paar tolle Sachen gebracht. 

Ich habe in den letzten Tagen wieder intensiv WS genutzt.Aber dreimal insgesamt bzw.viermal -wenn ich den heutigen WsHost Christine dazuzähle, bei dem ich gleich im Garten schlafen werde-draussen geschlafen.Ihr Grundstück liegt an einer Bucht mit einem unglaublichen Panorama!

Marie die Frau von einem meiner vorherigen Ws Gastgebern in Saint Briac

Der Leuchtturm am Kap Frehel (Links davon ist ein guter Schlafplatz 😉

Der Schlafplatz am Leuchtturm

Nähe Kap F.

Drei Freunde (nein, ich kenne die nicht)

Ein paar Km entfernt von Kap Frehel 

Nochmal Kap Frehel

Mich hat’s gejuckt zu fragen, ob ich mal mitfliegen kann.Aber bei dem was ich gesehen habe, ist mir das Risiko doch zu hoch! 

Auf dem Weg von A nach B zu einem Warmshowers Gastgeber (Nähe St Brieuc)

Und die Brücke nochmal von nahem

So muss ein Schlafplatz aussehen. Die Bucht bei Brehec.Auf dem Foto ist in der linken Ecke am Horizont Kap Frehel schemenhaft zu erkennen. 

Die gleiche Bucht  nochmal bei fortgeschrittener Dämmerung und mit seltsamer Wolkenformation

Ein paar Km weiter

Schon wieder ein Topschlafplatz

Auch sehr schön hier, nicht nur zum schlafen…ist ein paar hundert Meter von dem vorherigen Bild entfernt.


Himmelpfort…


Surreale Landschaft! Das ist ungefähr der Ausblick den mein aktueller Ws Gastgeber täglich (bei Ebbe) hat

Die gleiche Bucht nochmal von nahem




Das Paradies

​Nachtrag. Zu Caen ist mir noch etwas eingefallen.Dort hat mich ein achtzehnjähriges Mädchen angesprochen und mir von ihrem Tourplan erzählt.Sie möchte im September mit dem Rad einmal um die Welt fahren. Letztes Jahr war sie schon 10000km in Europa unterwegs. Aaah, so jung. Wenn ich daran denke, was ich mit achtzehn gemacht habe…

Ich habe bis jetzt auf der Tour nur zweimal wild gecampt, was viel zu selten für meine Verhältnisse ist, wenn ich es mit früheren Touren vergleiche. Zum Glück, gibt es keine Oberbegrenzung was das in Anspruch nehmen vom Ws Übernachtungen angeht…

Nachtrag
Zu Caen ist mir noch etwas eingefallen.Dort hat mich ein achtzehnjähriges Mädchen angesprochen und mir von ihrem Tourplan erzählt.Sie möchte mit dem Rad einmal um die Welt fahren. Letztes Jahr war sie schon 10000km in Europa unterwegs. Aaah, so jung. Wenn ich daran denke, was ich mit achtzehn gemacht habe…

Besuch vom Mont St Michel (UNESCO Weltkulturerbe)

Mein Schlafplatz in der Nähe von Mont St Michel

Meine vorletzten Gastgeber (in Pleurtuit). Sie sprechen beide kein Englisch. Mmh, war das zäh mit der Kommunikation…aber zum Sprachen lernen ist das ideal! 

In Saint Briac

Im Garten von meinem Gastgeber in St Briac

Der Vorleser

​​Ich bin in der Nähe von Mont St Michel, das ich mir heute anschauen werde.

Vor drei Tagen hat es abends, als ich auf Schlafplatzsuche war, angefangen zu regnen.Die Aussicht mich um eine nasses Zelt zu kümmern, dass deutlich mehr wiegt und bewegt werden muss, hat mich dazu gebracht es unter einer Autobrücke aufzubauen. Die Brücke war wohl ziemlich neu, es gab zum Glück nur Windgeräusche der Autos zu hören…eigentlich habe ich gut geschlafen.

Die letzten zwei Nächte habe ich wieder über Warmshowers übernachtet.Eine junge, sehr fahrradaffine Familie (als Jugendlicher wollte er Mountainbikeprofi werden; Sie fährt viermal die Woche eine Grüße Runde) mit zwei kleinen Kindern, hat mich aufgenommen. Wegen dem regnerischen Wetter bin ich gestern nicht losgekommen, ein bisschen auch weil ich rumgeeiert habe. Statt zu radeln, habe ich der älteren Tochter (3 Jahre) vorgelesen.Dabei habe ich rausgefunden, dass meine französische Aussprache nicht so gut zu sein scheint.Penelope meinte nach dem Vorlesen zu ihrem Vater, dass ich nicht Lesen kann. Ich habe mein Bestes gegeben 🙂 Wenn das Eis zwischen den Kindern und mir gebrochen ist und sie zu mir auf französisch sprechen, antworte ich  ihnen, “Je ne comprends Francais“. Sie schauen mich mit einer Mischung aus Enttäuschung und Verwunderung an und zwei Sekunden später reden sie weiter 🙂

Kennt jemand einen guten Handwerker und Autoschrauber


Die Kuppel der Kirche in Domfront

Ich liebe Skateboards und ich liebe Discokugeln. Also…aus zwei mach eins..

Mehr Reiseerlebnisse demnächst